Wenn der Partner schnarcht, kann das zum echten Beziehungskiller werden.

DocSnoreNix® ist eine Anti-Schnarch-Protrusionsschiene mit superelastischen Verbindungselementen, die den Schluckreflex nicht einschränken. Der bewegliche Teil des Kiefergelenks wird maximal entlastet, ohne Tiefschlafphasen zu beeinträchtigen.

Viele erholsame Nachtruhen wünscht DocSnoreNix®!

Was ist DocSnoreNix®?

DocSnoreNix® ist eine Protrusionsschiene, die individuell angepasst wird und damit den einzelnen Patientenfall optimal adaptiert. Die Schiene bringt den Unterkiefer in eine physiologische Vorschubposition. Dadurch wird das Zurückfallen der Zunge in den Rachenraum vermieden und Schnarchen bis zu 100 % reduziert.

Die Vorteile

  • maximale Reduktion der Kondylus-Belastung
  • superelastische Verbindungselemente
  • Schluckreflex bequem möglich

Ihr Wettbewerbsvorteil

Bei Erwerb des DocSnoreNix® Starter Sets wird Ihre Praxis in das offizielle Zahnarztverzeichnis aufgenommen. Patienten auf der Suche nach Hilfe für ihre Schnarchprobleme finden Sie auf der extra eingerichteten Landingpage www.docsnorenix.de mithilfe der komfortablen Adresssuche.

Für den Patienten ist DocSnoreNix® sehr angenehm zu tragen, einfach zu handhaben und unkompliziert zu pflegen.

Zungenlage ohne DocSnoreNix®

Durch die Einengung des Rachenraums während der Schlafphase wird die Atmung behindert. Es kommt zu den bekannten Schnarchgeräuschen.

Zungenlage mit DocSnoreNix®

Mit DocSnoreNix® werden Zunge und Unterkiefer nach vorn gezogen. Der Rachenraum ist so auch während der Schlafphase entlastet. Eine freie Atmung ist gewährleistet.

FAQs DocSnoreNix®

Die Protrusion des Unterkiefers wird durch einen Vorschub in sagittaler Richtung durch die Protrusionslehre erreicht. Dabei wird der Unterkiefer parallel zur Okklusionsebene vorgeschoben. Ist das dorsale Modellende nicht rechtwinklig zur Okklusionsebene getrimmt, so wird der Unterkiefer auch nicht durch die Protrusionslehre parallel zur Okklusionsebene vorgeschoben. Die Folge ist eine mögliche fehlerhafte Kieferrelation in Protrusionsstellung bzw. eine Protrusionsstellung abweichend von dem geplanten Mittelwert.

Die Isolierfolie garantiert eine deutlich verbesserte Transparenz der Schiene nach dem Tiefziehvorgang. Eine zusätzliche Isolierung der Modelloberfläche ist nicht mehr notwendig. Die Verwendung der Isolierfolie ist allerdings rein optional.

Durch die Dimensionierung der Schiene über den Gingivalsaum wird eine möglichst große Fläche für das Auftragen von Lightdon Gel erreicht, was einen verbesserten Verbund zwischen Lightdon Gel und Kombiplast bewirkt. Zudem werden so unter sich gehende Kieferanteile für einen sicheren Sitz der Schiene optimal ausgenutzt. Eine Unterdimensionierung der Schiene im Seitenzahnbereich hätte eine verminderte Haftung des Kunststoffes an der Schienenoberfläche und einen schlechteren Sitz der Schiene im Mund des Patienten zur Folge.

Durch das Aufstellen des Unterkiefermodells auf die Protrusionslehre wird ein Vorschub im Unterkiefer um einen Mittelwert von 6 mm erreicht. Dieser Vorschub parallel zur Okklusionsebene führt zudem zu einer entlastenden Distraktion im Kiefergelenk. Der benötigte Vorschub im Unterkiefer kann alleine durch die Modellpositionierung auf der Protrusionslehre erreicht werden. Eine Modellmontage in einem Artikulator ist nicht notwendig.

Die patientenindividuelle Medianlinie sollte in der habituellen Interkuspidation auf beiden Modellen angezeichnet werden. Durch diese Hilfslinie kann bei der Erstellung des Silikonschlüssels bei aufgesetzten Schienen die Kieferrelation transversal eingehalten werden.

Um einen chemischen Verbund zwischen Kombiplast und Lightdon Gel zu erreichen, muss zuvor Lightdon Bonding als Haftvermittler in dünner Schicht auf die angerauten Schienenbereiche aufgetragen und unter Licht (300–400 nm) aktiviert werden. Die zurückbleibende, leicht klebrige Inhibitionsschicht ermöglicht einen chemischen Verbund zu lichthärtenden Kunststoffen wie Lightdon Gel. Ohne Lightdon Bonding als Haftvermittler besteht nur ein mechanischer Verbund zwischen Kombiplast und Lightdon Gel, der den mechanischen Beanspruchungen während der Tragedauer nicht standhalten kann.

Das DocSnoreNix® Federelement besteht aus einem speziellen Material, einer Formgedächtnislegierung namens Nitinol. Diese Legierung hat die besondere Eigenschaft, plastische Verformungen unter Temperatureinfluss umzukehren und in den Ursprungszustand zurück zu wechseln. Diese Eigenschaft wird bei Mundtemperatur (ca. 37° C) erreicht. Das Aktivieren des Federelementes unter warmen Wasser führt zu einer Zurückführung in dessen Ursprungszustand. So wird sichergestellt, dass das Federelement in korrekter Form an den Schienen befestigt wird.

Der Platzhalterschlauch verhindert ein großflächiges Einspannen des Federelementes im Oberkiefer bei großflächiger Dimensionierung des Kunststoffaufbaus. Je großflächiger das Federelement direkt in Lightdon Gel eingespannt ist, desto größer ist die Bruchgefahr durch verringerte Eigenbeweglichkeit des Elementes. Durch den Einsatz des Platzhalterschlauches wird die Eigenbeweglichkeit des Federelementes beibehalten und gleichzeitig Lightdon Gel großflächig über den gesamten Seitenzahnbereich dimensioniert. Der Platzhalterschlauch sollte am Oberkieferschenkel des Federelementes mesial vom Anfang der Krümmung liegen. Bei der Fertigstellung des Schienensystems muss der Platzhalterschlauch wieder entfernt werden.

Lightdon Gel härtet innerhalb eines Wellenlängenbereiches von 300–400 nm aus. Es ist absolut erforderlich, dass das Lichtpolymerisationsgerät Licht in diesem Bereich emittiert. Zahnärztliche Polymerisationslampen emittieren in den meisten Fällen Licht in einem Bereich von 420 –500 nm und sind somit nicht für die Aushärtung von Lightdon Gel geeignet.

Das Ausarbeiten mit Schleifkörpern bewirkt ein Anrauen des Schienenmaterials und des Kunststoffes. In diesem Zustand ist das optische Erscheinungsbild des Schienensystems verringert und das Material besonders anfällig für Keimanhaftungen und Verfärbungen. Durch die Politur bzw. die Beschichtung werden Ästhetik und Haptik des gesamten Schienensystems erhöht. Zusätzlich wird das Potential für Keimanlagerungen und Verfärbungen verringert.

Bei der Herstellung des DocSnoreNix® Schienensystems wird mit Hilfe der Protrusionslehre eine mittelwertige Protrusion von 6 mm eingestellt. Die patientenindividuelle Protrusion sollte in jedem Fall beachtet werden. Durch die SNX-Zange kann die Schenkelverriegelung am Unterkieferelement aufgehoben und beide Federschenkel gegeneinander verschoben werden. So kann eine individuelle Protrusion zwischen 3 –10 mm eingestellt werden.

Sind noch Fragen offen? Wir bieten auch Workshops zum Thema DocSnoreNix® an! Hier informieren

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